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Verein

Das Christliche Sozialwerk – Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt

Ganz in der Tradition unserer früheren "Gemeindeschwestern“ versorgen wir ganzheitlich pflegebedürftige und erkrankte Menschen in Brannenburg und Flintsbach. Deshalb helfen wir nicht nur bei der Pflege und der medizinischen Versorgung, sondern bieten auch hauswirtschaftliche Unterstützung, Fahrdienste, stundenweise Betreuung sowie Beratung von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen an.

Das Christliche Sozialwerk Degerndorf-Brannenburg-Flintsbach e.V. ist ein gemeinnütziger Verein von über 1.000 Bürgern. Als Verein arbeiten wir nicht gewinnorientiert! Wir betreiben das Mehrgenerationenhaus Flintsbach, engagieren uns aktiv für die Belange unserer Senioren und machen uns für die Pflege stark.

Unser Vorstand

1. Vorstand

Holger Steiner

1. Bürgermeister

Gemeinde Flintsbach

Telefon 08034/30660
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2. Vorstand

Christian Zweckstätter

1. Bürgermeister

Gemeinde Brannenburg

Telefon 08034/90610
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Geschäftsführung

Nathalie Winterling

Geschäftsführende Pflegedienstleitung

Mngr. Gesundheitswirtschaft B.Sc.

Telefon 08034/4383
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Schriftführer

Matthias Jokisch

Unser Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat des CSW setzt sich zusammen aus 1. und 2. Vorsitzenden, dem Schriftführer und der geschäftsf. Pflegedienstleitung. Zusätzlich wird er unterstützt von den Beisitzern.

  • Verwaltungsrat Jörg Benkel
  • Verwaltungsrat Stefanie Huber
  • Verwaltungsrat Johanna Astner
  • Verwaltungsrat Diana Fuchs
  • Verwaltungsrat Pfarrer Helmut R. Kraus
  • Schriftführer Matthias Jokisch

Die Meilensteine der CSW Geschichte

1956
- 17. Januar: Pfarrer Aicher lädt zur Gründung eines Hauskrankenpflegevereins ins Gasthaus „Zur Post“ ein
- 80 Interessenten sind erschienen, haben die Satzung besprochen und für gut befunden – Jahresbeitrag beträgt 5,00 DM
- Erste Pflegekraft war Schwester M. Theresia, Marienschwester vom Karmel
- 19. April: Hauskrankenpflegeverein Degerndorf/Inn e. V. wird unter der Nr. VR II 188 beim Amtsgericht Rosenheim ins Vereinsregister eingetragen

1970
- Sr. Theresia geht nach Flintsbach
- Sr. Annuntiata übernimmt die Krankenpflege

1976
- Pfarrer Sebastian Aicher tritt in den Ruhestand und zieht von Brannenburg weg
- Pfarrer Johann Durner wird als 1. Vorsitzender gewählt

1977
- Sr. Annuntiata wird versetzt – Sr. Beate Rötzer kommt als neue Kranken-schwester und übernimmt Einsatzleitung
- Das erste Auto wird angeschafft und die Hauskrankenpflege wird auf das gesamte Gebiet der Gemeinde Brannenburg ausgeweitet

1978
- 7. Juli: Vorstandschaften des Hauskrankenpflegevereins + des Diakonievereins treffen sich zur Koordinierung der Aufgaben
- Absicht wird bekräftigt, die Wege „nicht nebeneinander, sondern miteinander“ zu gehen

1981
- 17. Mai: 25-jähriges Jubiläum!
- Ein Festgottesdienst wird abgehalten
- Fr. Monika Böhler nimmt als erste weltliche Krankenschwester Dienst auf

1985
- Filiale der Marienschwestern vom Karmel wird aufgelöst
- Sr. Beate wird nach fast 8-jähriger Tätigkeit ersatzlos abberufen
- Fr. Henriette Christ erklärt sich bereit, als Altenpflegerin Einsatzleitung zu übernehmen

1986
- 20. April: Beschluss der Mitgliederversammlung – Umbenennung in Caritas Sozialwerk Degerndorf-Brannenburg e.V.
- Fr. Annelie Fischer wird als Krankenschwester eingestellt

1988
- Im Verein sind drei Angestellte in Teilzeit und vier Aushilfen in der Kranken- und Altenpflege beschäftigt
- weiteres Wachstum zeichnet sich bereits ab

1992
- Verein bezieht die von der Gemeinde Brannenburg zur Verfügung gestellten Büroräume in der Rosenheimer Straße 9, 2. OG
- Fr. H. Christ tritt in den Ruhestand und scheidet als Einsatzleitung aus

1994
- Monika Weiland (heute Monika Kaiser-Fehling) wird eingestellt und über-nimmt die Einsatzleitung und Martha Guggenberger übernimmt das Amt der 2. Vorsitzenden (ist seit Jahren bereits als Krankenschwester tätig und immer noch im Sozialwerk angestellt)
- CSW übernimmt die ambulante Betreuung der Klienten des Diakonievereins
- Entstehung einer vertragslosen, beiderseits nützlichen Zusammenarbeit
- Erster „Zivi“ nimmt seinen Dienst auf
- Anschaffung des ersten Computers

1995
- Nach mehr als 18 Jahren gibt Pfarrer i. R. Johann Durner sein Amt als 1. Vorsitzender ab
- Hans Platzer wird sein Nachfolger
- Pflegeverträge und Pflegedokumentation werden eingeführt
- Für Rufbereitschaft bei Nacht, am Wochenende und an Feiertagen wird Zusammenarbeit mit „Ambulanz Rosenheim“ vereinbart

1996
- 14. September: 40-jähriges Jubiläum wird mit Dankgottesdienst und Festabend gefeiert
- Angebot „Essen auf Rädern“ wird eine feste Einrichtung des CSW´s

2002
- Schwere Zeiten für das Sozialwerk – finanzielle Verluste werden zum Teil von den Kommunen ausgeglichen
- Gemeinden Brannenburg und Flintsbach sagen ihre Unterstützung in der zukünftigen Vereinsführung zu

2003
- Beschließung neuer Satzung, in der die Bürgermeister der Gemeinden als Vorstände festgelegt werden
- In geheimer Wahl werden Wolfgang Berthaler als 1. Vorsitzender und Peter Gold als 2. Vorsitzender gewählt

2004
- Leichter Fachkräftemangel zeichnet sich ab – Sozialwerk bekommt kaum gute Bewerbungen
- Durch Einsatz des Verwaltungsrates Johann Weiß, wird das Sozialwerk in der Weihnachtsspendenaktion des OVB´s berücksichtigt

2005
- Zum ersten Mal wird eine Betreuung für Menschen mit Demenz angeboten
- Umsatz entwickelt sich weiter positiv, so dass zum ersten Mal kein Zuschuss der Kommunen geleistet werden muss

2006
- 30. Juni: 50-jähriges Jubiläum!
- Feier mit ökumenischen Gottesdienst in der Christkönig Kirche in Degern¬dorf mit anschließendem Empfang

2008
- Start für Betreutes Wohnen „Dahoam is Dahoam“ in Brannenburg
- Ausgangspunkt war große Befragung der Senioren in Brannenburg und Flintsbach, was sie sich zur Verbesserung ihrer Lebensqualität wünschen

2009
- Marienschwestern werden nach Regensburg abberufen
- Entschluss der Gemeinde Flintsbach zum Erwerb des ehem. Klosters
- In außerordentlicher Mitgliederversammlung werden Weichen für das „Mehrgenerationenhaus Flintsbach a. Inn“ gestellt
- Das Konzept Betreuung für Menschen mit Demenz, Seminarzentrum, Café und Räumlichkeiten für amb. Dienst überzeugt die Mitglieder – Verlegung des Sitzes des - Vereins wird einstimmig beschlossen
- Stellv. Pflegedienstleitung Maria Haidl betreut 2x wöchentlich fünf bis zehn Menschen mit Demenz im Lesesaal der Gemeinde Flintsbach

2010
- Bau des Mehrgenerationenhauses (MGH) ist in vollem Gange
- Fördergelder werden beantragt und viele Firmen und private Spender unterstützen den Bau

2011
- Das MGH ist fertig! – Ende Mai werden die neuen Räumlichkeiten bezogen
- 30. September: das Haus wird mit offiziellem Festakt und einem Tag der offenen Tür eingeweiht

2013
- MGH platzt aus allen Nähten
- Weichen für den Anbau werden gestellt

2014
- Bei Kommunalwahlen wird 1. Vorsitzender Wolfgang Berthaler zum Land¬rat gewählt – da sein Arbeitsplatz nun in Rosenheim ist und traditionell der Bürgermeister der Gemeinde Flintsbach erster Vorsitzender ist, tritt Hr. Berthaler nach 11,5 Jahren von seinem Amt zurück
- In sehr emotionaler Jahreshauptversammlung wird Wolfgang Berthaler verabschiedet
- Neuer 1. Vorsitzender wird neuer Bürgermeister der Gemeinde Flintsbach Stefan Lederwascher, 2. Vorsitzender sein Kollege Matthias Jokisch aus Brannenburg

2015
- Bezug der neuen Räumlichkeiten im Anbau des Mehrgenerationenhauses
- 08./09. Mai: offizielle Einweihung des Anbaus
- Im Oktober: Beantragung der Tagespflege – das Christliche Sozialwerk ist nun nicht mehr nur ambulant, sondern auch teilstationär ausgerichtet

2016
- Monika Jakobi wird zur stellv. Pflegedienstleitung
- 19. April: genau 60 Jahre nach Eintragung im Vereinsregister findet die Jahreshauptversammlung im Katholischen Pfarrheim in Degerndorf statt
- Verein übernimmt in Zusammenarbeit mit den Kommunen den Betrieb eines „Bürgermobils“ für Brannenburg und Flintsbach, um Senioren ab 67 und Menschen mit Behinderungen Mobilität zu ermöglichen
- 18. Mai: Sr. Theresia verstirbt – mit ihrer Arbeit hat sie 1956 den Grundstein für das CSW gelegt
- November: Ehrung mit dem Sozialpreis des Landkreises Rosenheim für beispielhaftes Handeln im sozialen Bereich, besonders im Bereich der Seniorenarbeit durch Landrat Wolfgang Berthaler und ehem. Regierungs-vizepräsidentin Maria Els

2017
- 16. Februar: das CSW veranstaltet Infonachmittag unter dem Titel „Kommunen und Pflege“, um gemeinsam mit Bürgermeistern, Seniorenbeauftragten der Inntalgemeinden, Vorständen und Pflegedienstleitungen der Sozialwerke und Vertretern der Politik im MGH Flintsbach über Chancen, Fragen und Herausforderungen mit dem neuen Pflegestärkungsgesetz zu diskutieren.
- Bau eines neuen Carports für die Dienstautos und Garage für die E-Tandems gefördert von der Glücksspirale und einheimischen Firmen

2018
- 21. April: feierlicher Auftakt mit ehem. Staatsministerin Michaela Kaniber, mit Sportlegende Paul Breitner und Bayern 3 Moderator „Fleischi“ – LEADER-gefördertes Projekt „MehrgenerationenSPORT – fit für 100“ wird mit den Therapie-Tandems des MGH‘s eingeweiht
- Durch Spenden finanzierte Anschaffung eines Alterssimulationsanzugs – typische Veränderungen des höheren Lebensalters können selbst nachempfunden werden

2019
- Anschaffung eines emissionsfreien Bürgermobils d. Unterstützung verwur-zelter Betriebe und Spende über vier Jahre Leasing der Firma OELCHECK

2020
- Pandemie: Schließung der Tagespflege im März – telefonischer Kontakt mit den An- und Zugehörigen und Gästen wurde gehalten
- Viele Masken-Näherinnen aus Brannenburg und Flintsbach unterstützten das Sozialwerk mit selbstgenähtem Mundschutz
- Im ambulanten Dienst werden vor allem Klienten versorgt, die keine Angehörigen in der Nähe haben, deren Angehörige arbeiten oder die einen „Pflegeprofi“ benötigen
- Kleine Zeitung „#Zamhalten“ entstand – mit guten Nachrichten aus Bran-nenburg und Flintsbach für Menschen ohne Internet
- Juli: Eva Faltner übernimmt die kommissarische Geschäftsführung, Stephanie Schambeck zum Jahresende die Pflegedienstleitung

2021
- Einzug erster Mieter im neuen Ortsteil Sägmühle – 48 barrierefreie Wohn-einheiten stehen für Senioren im Betreuten Wohnen zur Verfügung – das Sozialwerk kann unterstützend mit Leistungen des amb. Dienstes hinzu-gezogen werden
- Notgruppe für Betroffene, deren Angehörigen dringend Entlastung benötigen, wird in der Tagespflege ermöglicht - von Normalbetrieb konnte noch lange nicht die Rede sein
- Oktober: Start LEADER-gefördertes Projekt „Senioren bauen Brücken“ – für und mit Senioren Brücken bauen und bestehende Ortsstruktur für neu hinzugezogene Bürger sichtbar und erlebbar machen

2022
- Beginn der pandemiebedingten Verzögerung des Ausbaus des Dachge-schosses im MGH – mit Einbindung vieler heimischer Handwerksbetriebe und gleichzeitig Fördermitglieder – Zustimmung einer finanziellen Unter-stützung durch Brannenburger und Flintsbacher Gemeinderäte
- Nachwuchsförderung – Ausbildung war für das Sozialwerk schon immer wichtig! Federführend mit der damaligen Geschäftsführerin Eva Faltner und der Gesundheitsregion plus wurde der Ausbildungsverbund Pflege in Stadt- und Landkreis Rosenheim gegründet

2023
- Oktober: Projektbeginn für „SeLA – Selbstbestimmt Leben im Alter“ – das Quartiers¬management soll die Gemeinde seniorengerecht machen, die ältere Generation fordern und fördern – das Ehrenamt stärken ➔ einfach gesund alt werden im Dorf (gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales)

- Projektbeginn für „PAsst – Pflegende Angehörige der Gemeinden Flintsbach und Brannenburg gezielt stärken und unterstützen“ in Zusammenarbeit mit der TH Rosenheim – Anknüpfung an Unterstützung auf Augenhöhe (von Angehörigen zu Angehörigen), mehr Zusammenhalt und Sichtbar¬keit der Sorgearbeit (gefördert von der ARGE GKV-Bündnis für Gesundheit in Bayern)

2024
- Wechsel in der Leitung zum Jahresanfang – Nathalie Winterling übernimmt die Geschäftsführung ihrer Vorgängerin Eva Faltner zusätzlich zu ihrer Aufgabe als Pflegedienstleitung
- August: Kathrin Lindner vervollständigt das neue Leitungsteam als stellv. Pflegedienstleitung
Stiftung Lichtblick e.V. unterstützt das Sozialwerk mit einem neuen Auto als Bürgermobil – im Rahmen der JHV im Juni wurde der neue Hyundai Staria geweiht

2025
- Zwei Mitarbeiterinnen konnten durch eine Förderung der Krankenkasse als „Märchenerzählerinnen“ ausgebildet werden – diese spezielle Art der Aktivierung bezieht Gäste in die Geschichtenerzählung mit ein, das Erzählen von Märchen weckt bei kognitiv eingeschränkten Menschen Erinnerungen, fördert die Orientierung und schafft emotionale Sicherheit und Wohlbefinden
- Unsere regelmäßigen Mitarbeiterausflüge mit Verwaltungsrat wie z. B. im Oktober 2025 sind ein wichtiger Bestandteil für das familiäre Arbeitsklima. Somit kommt man auch mal außerhalb der Dienstzeiten ins Gespräch und tauscht sich aus – das Miteinander ist dem CSW Degerndorf-Brannenburg-Flintsbach e.V. schon immer sehr wichtig!

2026
- 17. Januar: vor genau 70 Jahren wurde der Verein gegründet
- 10. Juni: im Rahmen der Jahreshauptversammlung werden die neuen Vor-sitzenden des Vereins gewählt: 1. Vorsitzender wird neuer Bürgermeister der Gemeinde Flintsbach Holger Steiner, 2. Vorsitzender sein Kollege Christian Zweckstätter aus Brannenburg
- 19. September: das Christliche Sozialwerk Degerndorf-Brannenburg-Flintsbach e.V. lädt unter dem Motto „Herbstfest“ zum 70-jährigen Jubiläum ein – mit u.a. den örtlichen Vereinen, Schaustellern und Freiwilligen wird auf dem gesamten Gelände bei bestem Wetter mit über 1.000 Besuchern gefeiert

Unser Förderkreis – Unternehmer aus den Gemeindegebieten Brannenburg und Flintsbach

Sie nehmen ihre soziale Verantwortung wahr und helfen uns mit ihren Spenden, die Seniorenarbeit in den beiden Gemeinden auf finanziell sichere Beine zu stellen. Gerade die Beratung von Angehörigen, die palliative Versorgung zu Hause, unser Café Miteinander, der Mittagstisch, unser neues Sportprojekt und und und… sind keine Kassenleistung. All das macht aber die Qualität unserer Arbeit aus und unseren Verein wie auch unser Haus zu etwas Besonderem!